Anna Russ

MEET ANNA

Anna Russ

Frage: Wie hast Du von der AKA und ihrem Ausbildungsprogramm um Equine Coach erfahren?

Ich bin schon viele Jahre auf der Suche nach dem Pferdejob, der sich mit meinen Werten in Einklang bringen lässt. Auf dieser Suche habe ich viel ausprobiert. Von der klassischen Ausbildung als Pferdewirtin mit dem Schwerpunkt Zucht und Haltung, über Reittherapeut, Therapiepferdeausbilder und wieder zurück zur Pferdewirtin. Ich habe viele Erfahrungen gesammelt, doch hatte ich nie das Gefühl glücklich zu sein, denn in meinen Augen wurden Pferde häufig „unfair“ behandelt. Auch wenn ich spürte, dass die Menschen nur das Beste für ihre liebsten Vierbeiner wollten, so hatte ich das Gefühl, Pferde werden häufig falsch verstanden. Stets auf der Suche nach Weiterentwicklung fand ich dann die AKA im Internet. Andrea Kutsch und Monty Roberts waren mir bereits seit langem ein Begriff. Als ich von Andrea’s wissenschaftlichem Ansatz las, war mir sofort klar, dass ich die AKA kennenlernen musste. Die Kommunikation mit Pferden wissenschaftlich zu erforschen und zu belegen schien für mich DIE Lösung zu sein. Und das ist sie bis heute!

Frage: Was war Dein Erster Eindruck von er AKA als Du mit der Ausbildung begonnen hast?

Alles schien sehr neu. Das ganze Konzept der AKA mit Nutzung moderner online Medien war erstmals etwas ungewohnt. Doch merkte ich ganz schnell, dass dieses einzigartige Konzept aufgeht, auf allen Ebenen gut durchdacht ist. Als ich mich dafür entschied ein Teil dieser modernen Gemeinschaft zu sein, merkte ich schnell, das ich mit meinen Sehnsüchten nicht mehr alleine war. Egal ob es um Technikfragen, Finanzierungen, scheinbar schwierigen Situationen mit Trainingspferden oder innere Beweggründe geht – alles bekommt in der AKA seinen Raum, es wird immer gemeinsam nach Lösungsansätzen gesucht.

Frage: Was hat Dich motiviert den Ersten Schritt zu tun?

Eine ganz starke intrinsische Motivation, die sich über Jahre in mir aufbaute. Es waren nur noch ein paar Mausklicks und ich wurde Teil der Akademie.

Frage: Durch was sticht die AKA in der weltweiten Pferdewirtschaft heraus?

In der Ethologie gibt es mittlerweile viele Informationen über das Verhalten der Pferde und vieles davon wird (zum Glück) auch schon zum Beispiel über die FN vermittelt. Jedoch scheint es manchmal wie verhext, die verschiedenen Disziplinen sind sich in der praktischen Umsetzung noch immer uneinig über die richtigen Trainingsansätze und nur wenige sind bereit sich die „Landkarte“ des anderen anzuschauen. Wobei doch am Ende oft dasselbe gemeint ist, wird nur selten ein gemeinsamer Konsens gefunden. Die AKA ist völlig wertfrei gegenüber den unterschiedlichen reiterlichen Disziplinen und Nutzungsformen des Pferdes. Es wird nicht mehr gemutmaßt, sondern wissenschaftlich belegt und das fortlaufend, ohne Stagnation! Man erlebt als Teilnehmer ein Resümee der wissenschaftlichen Erkenntnisse, die in einer Gemeinschaft, bestehend aus vielen kreativen Köpfen, sinnstiftend mit den klassischen Lerntheorien in Verbindung gebracht und in die Praxis am Pferd übertragen werden. Es wird nicht an alten Mustern festgehalten sondern sich stets weiterentwickelt.

Eine Revolution der Pferdewirtschaft war längst überfällig. Ich sehe sie nicht ausschließlich als Agrar-, Landwirtschaftlichen und reiterlichen Beruf, sondern auch als eine Chance die Gesamtheit der Kommunikation des Pferdes im Kontext zu erkennen und sich dabei wissenschaftlicher Erkenntnisse zu nutzen zu machen. Gut für beide Seiten. Pferde und Menschen.

Frage: Wie hat die AKA einen Unterschied in Deinem Leben unterstützt und für welche Veränderung gesorgt?

Mein persönliches Thema war und ist die Klarheit. Pferde verstehen uns nur, wenn wir in der Lage sind, mit ihnen in eine deutliche, ausdrucksstarke, nonverbale Kommunikation zu treten. Unsicherheit, Unwissenheit und Zweifel entfernen uns voneinander. Über die Jahre hat Andrea Kutsch und das Team der AKA mich immer wieder in Situationen gebracht, die es mir ermöglichten, selber Klarheit zu finden. Wir bekommen die Antworten nicht auf dem Teller serviert, sondern dürfen unsere Lernerfahrungen selbst erfühlen und verinnerlichen, um sie in unser Unterbewusstsein zu integrieren. Die Pferde spiegeln unser Verhalten, jede Situation im Training lässt sich auf eine Situation im Leben übertragen. Für mich bedeutet das: Je klarer ich mit dem Pferd kommuniziere, je besser es mich versteht, desto authentischer und selbstsicherer trete ich auch meinen Mitmenschen gegenüber.

Frage: Wie hat die AKA Dir geholfen Deine Ziele zu erreichen, sowohl professionell als auch privat?

Es ist die Lebensmaxime, die sich mehr und mehr in meinen Alltag integriert. Mal ganz bewusst und manchmal auch unbewusst. Das facettenreiche Wissen, welches mir in der AKA vermittelt wird, umfasst neben unterschiedlicher Kommunikationsformen mit Pferden auch den Mensch zu Mensch Bereich. Wir lernen emphatisch, wohlwollend und konstruktiv miteinander umzugehen, was sich im Laufe der Zeit mehr und mehr auf meine persönliche Umwelt überträgt. Die psychologischen Inhalte werden Psychologen und Coaches, die den Weg der Introspektion liebevoll und ehrlich begleiten. In einem Satz: „EBEC is not just a training method, it is my new lifestyle.“

Frage: Was braucht es für Dich persönlich, um ein Teil der AKA zu sein?

Liebe, Bewusst-Sein, Mitgefühl, Weitsicht, Flexibilität, Einsicht, Nachsicht, Fantasie, Kreativität, Lebenslust, Einfühlungsvermögen, Ausdauer, Konsequenz, Spontanität, Vertrauen, körperliche Fitness, Tierliebe, Nächstenliebe, Verantwortung, Naturverbundenheit, wissenschaftliches Interesse, Willenskraft.

Frage: Inwieweit lebt die AKA auch traditionelle Disziplinen und Konzepte der Pferdewirtschaft?

Ich erlebe die AKA als perfekte Integration in die traditionellen Disziplinen, denn EBEC ist ein Fundament, dass auf jede Disziplin und Nutzungsform des Pferdes anwendbar ist.

Frage: Was liebst Du an der AKA am meisten?

Die AKA gibt mir das Gefühl angekommen zu sein. Dafür bin ich sehr dankbar.

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