Jana Klar

JANA KLAR

Frage: Wie hast Du von der AKA und ihrem Ausbildungsprogramm zum Equine Coach erfahren?

Ich konnte nie an einer Koppel oder an einem Reitstall vorbeigehen, ohne am Zaun stehen zu bleiben und zu kuscheln oder auch nur zu gucken. Aber den Reitunterricht habe ich häufig schnell aufgrund des vorherrschenden Tons und der Umgangsweisen aufgegeben. In Australien durfte ich dann erleben, wie Pferd und Reiter zusammen arbeiten, um die Rinder mit möglichst viel Ruhe zu treiben. Sie haben sogar einige wilde Pferde gefangen und zu Arbeitstieren ausgebildet. Allerdings war mir hier schon zu viel Stress im Pferd und ich wünschte mir, ich könnte den Pferden helfen, weniger Angst vorm Menschen und dem Equipment zu haben.
Zurück in Deutschland hatte ich eine lange Pferdepause, bis ich zu meinem Pflegepferd kam. Dieses brauchte sehr viel Zuwendung und Ruhe. Ich habe mit ihm alles ausprobiert. Vom Clickern über Pat Parelli usw., bis mir meine Schwester eine DVD von Andrea in die Hand drückte. Die habe ich mir angeschaut und mich sofort auf der Homepage erkundigt und bevor ich mich versah, war ich angemeldet.

Frage: Was war Dein Erster Eindruck von der AKA, als Du mit der Ausbildung begonnen hast?

Die AKA war von Anfang an das, was ich mir erhofft hatte. EBEC ist so einfach und so logisch und doch so kompliziert. Da es aber von Anfang an so gut funktioniert, kann man gar nicht anders als weitermachen.

Frage: Was hat Dich motiviert, den ersten Schritt zu tun?

Mit meinem Pflegepferd habe ich sehr viel ausprobiert. Einiges ging einigermaßen gut, anderes ging kläglich schief. Aber mit dem Pflegepferd meiner Schwester wusste ich gar nicht, wie und wo ich anfangen soll. Es ist hoch sensibel und gleichzeitig sehr dominant. Ich wollte mit ihm gleich alles richtig machen, bevor sich Verhaltensmuster etablieren, die mich gänzlich überfordern und beide Parteien frustrieren.

Frage: Durch was sticht die AKA in der weltweiten Pferdewirtschaft heraus?

EBEC ist so logisch und sinnstiftend, dass es keine Frage im Umgang mit Pferden gibt, die nicht mit Hilfe von EBEC beantwortet werden kann. Die Ausbildung bei der AKA ermöglicht ein Netzwerk aus Coaches, die sich gegenseitig unterstützen und austauschen können. Da wir alle die gleiche Methode verwenden, kann ich mich bei Zusammenarbeit zu 100 % darauf verlassen, dass wir gleich denken und handeln. Außerdem ist EBEC für jeden erlernbar.

Frage: Wie hat die AKA einen Unterschied in Deinem Leben unterstützt und für welche Veränderung gesorgt?

Die AKA hat mir geholfen, nicht nur die Pferde, sondern auch die Menschen besser zu verstehen. Die Arbeit mit den Pferden und die Kurse machen so viel Spaß, dass ich ausgeglichener und glücklicher bin. Durch die Selbstreflektion, die man sowohl bei der Arbeit mit den Pferden als auch mit den Menschen benötigt, wurde mir geholfen, mich immer weiter zu entwickeln und vor allem mich selbst besser kennen zu lernen.

Frage: Wie hat die AKA Dir geholfen, Deine Ziele zu erreichen, sowohl professionell als auch privat?

Die AKA hat mir während des Referendariates gezeigt, dass der eigene Lernprozess motivierend und spannend sein kann – auch wenn noch viel Entwicklungsbedarf besteht. Durch die AKA hatte ich selbst eine Möglichkeit, eine emotionale Pause von dieser anstrengenden Zeit zu nehmen und diese positive Energie für die Schule zu nutzen. Mein Ziel ist es, die Leidenschaft zu unterrichten, mit der Liebe zum Pferd zu verknüpfen.

Frage: Was braucht es, um ein Teil der AKA zu sein?

Nur den ersten Schritt zu tun, um sich der AKA anzuschließen. Der Rest ergibt sich spätestens ab dem 1. Kurs von ganz alleine: Leidenschaft, Motivation, Interesse, Selbstreflektion, Spaß, Gemeinschaft und Offenheit.

Frage: Inwieweit lebt die AKA auch traditionelle Disziplinen und Konzepte der Pferdewirtschaft?

Die AKA lädt jeden ein, der ein Interesse an der Methode zeigt. Dabei wird keinerlei Reitweise bevorzugt oder abgelehnt. Gerade in der Pferdewirtschaft, in der extrem viel persönlicher und wirtschaftlicher Druck herrscht, ist diese Offenheit gegenüber den unterschiedlichen Disziplinen und Reitweisen wie auch der Zucht- und Ausbildungsbetriebe enorm wichtig. Jede Reitweise hat ihren individuellen Charme, den es auch zu erhalten gilt. Mit EBEC ist eine Methode entwickelt worden, die auf jede Reitweise und jeden Menschen, der mit Pferden in Kontakt steht, passt und das Miteinander gelassener, effektiver und zufriedener macht.

Frage: Lässt sich EBEC auch auf den Sattel für alle reiterlichen Disziplinen integrieren?

EBEC lässt sich auf alle Umgangsformen mit Pferden übertragen. Sei es am Boden oder im Sattel, sei es im Alltag, auf dem Reitplatz oder im Gelände, sei es in der Box oder auf der Koppel. Seitdem ich mich intensiv mit EBEC beschäftige, macht mir das Reiten wieder richtig viel Spaß, weil nicht nur ich bestimme, was und wie wir arbeiten, sondern auch mein Pferd. Dadurch sinkt die Frustration auf beiden Seiten und was übrig bleibt, ist die Freude an der Sache und der Erfolg der gemeinsam gemeisterten Aufgaben.

Frage: Was liebst Du an der AKA am meisten?

Ich liebe das direkte Feedback. Pferde sind so schnell und so intelligent. Ich bin häufig zu impulsiv und direkt, was bei Pferd und Mensch verständlicherweise in Gegenwehr resultiert. Ich liebe es, wie über die Zeit eine Ruhe in mir entsteht, die von Erfolg gekrönt ist, weil man lernt, sein Handeln zu reflektieren und Lösungen für entstandene Probleme zu finden, statt sich über das Geschehene zu ärgern. Dieses Gefühl, immer die Situation mitbestimmen zu können, macht die Pferde und mich selbst mutig etwas auszuprobieren, konzentriert, ruhig, lernbereit und somit einfach nur glücklich.


 

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