Teilnehmerportrait
„Ich möchte EBEC nach Österreich bringen!“ Nicht mehr und nicht weniger hat sich Iris Schlagnitweit vorgenommen. Und wer sieht, wie die zierliche Linzerin mit ihrer Körperhaltung und wenigen Gesten Pferde lenkt, die das erste Mal an der Doppellonge laufen, nimmt ihr das auch ab. Ihre ganze Energie steckt sie in die wissenschaftlich basierte Kommunikation mit dem Tier. Das nötige geschäftliche Know-how, um als Equine Coach Pionierarbeit in ihrer Heimat zu leisten, hat sie bereits: Sie ist seit 17 Jahren mit mittlerweile zwei Geschäften im Fußpflege- und Kosmetikbereich selbstständig. Der Gewerbeschein als Pferdetrainerin ist bereits organisiert. „Ich will möglichst bald Seminare geben und freue ich mich auf eine jahrelange schöne Arbeit “, formuliert sie das Ziel für ihr zweites Standbein.

Doch noch ist es nicht soweit: Die 40-Jährige ist im Bodenkurs, also im zweiten Ausbildungsjahr zum Equine Coach. Zwei weitere sollen noch folgen. Denn Iris will es nicht bei dieser Ausbildung belassen, sondern möchte später zusätzlich zur Seminartätigkeit mit Erwachsenen auch mit „Problempferden“ arbeiten. Hierzu belegt sie später den Phobikerkurs der AKA, der sich als Spezialisierung an das dreijährige Online-Studium anschließen soll. Das Ziel: Pferden, die negative Erfahrungen gemacht haben, zu zeigen, dass es auch anders geht, dass der Mensch kein Feind ist.

Dann geht Iris an das Pferd und zeigt, was sie meint. Sie arbeitet mit einem jungen Hengst, der die Doppellonge in einem kleinteiligen Prozess von Einzelschritten kennenlernen wird. Das wichtigste Instrument hierfür ist der interspezifische Kommunikationsprozess, die vertrauensvolle Verbindung zwischen Mensch und Pferd. Und Iris Verhalten. Der Winkel, in dem sie zum Pferd steht, die Art und Weise, wie sie ihre Hände hält – all das ist ein „Sprache“, die das Pferd versteht. Ebenso wie ihr Energielevel.

„Wenn ich möchte, dass das Pferd ruhig im Schritt geht, halte ich meine Energie niedrig. Ich atme aus, entspanne den Körper, lasse locker“, erklärt sie. Wenn sie möchte, dass das Pferd antrabt, nutzt sie die Fähigkeit des Pferdes Ihre Körpersprache zu lesen umgekehrt: Sie atmet ein, richtet ihren Körper auf, nimmt die Schultern zurück, macht sich „groß“ und blickt das Tier direkt an. Dann genügt eine weiche Handbewegung und der Hengst trabt los. „Eine frontale Blickrichtung, kann den Fluchtinstinkt im Pferd auslösen. Wir müssen durch unsere Gesten vorhersehbar werden“.

Und das auf ganz sanfte Weise. Iris, die seit ihrem zehnten Lebensjahr mit Pferden zu tun hat, weiß, dass dies in Ställen nicht immer der Fall ist. „Das war schon immer ein Problem für mich und ich habe immer gedacht, dass es auch einen anderen Weg geben muss“, blickt sie zurück. Mit EBEC hat sie ihn gefunden und lernt ein Handwerk, das ihr mehr entspricht. „Der große Unterschied ist für mich die gewaltfreie Kommunikation, das gegenseitige Respektieren“.

Mit ihren beiden eigene Pferden, dem achtjährigen Freiberger Ram und dem vierjährigen Trakehner Sparius, arbeitet sie schon lange so. „Es ist so schön zu sehen, wie viel man in kürzester Zeit mit EBEC erreichen kann. Ich bin so glücklich, dass ich das alles erfahren darf“, schwärmt sie. Ein Glück, das sie teilen möchte: „Ich möchte, das möglichst viele Leute das Konzept von EBEC verstehen“. Ihr Traum: „Ich möchte die Gewalt wegbringen – von den Tieren, wie auch von den Menschen“.

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