Eine häufige Frage, die wir in der AKA von Interessenten hören, geht in diese Richtung: „Eigentlich will ich nur reiten und privat Spaß mit Pferden haben. Ich möchte keinen Beruf aus meinem Hobby machen. Warum soll ich mich dann mit Pferdeausbildung und Pferdetraining beschäftigen?“

Klar, so kann man das sehen und ich verstehe absolut, wenn man das so sieht. Du musst nicht Pferde trainieren können, wenn du nur reiten willst. Viele reiten auch so richtig, richtig gut und haben absolut eine fantastische Zeit mit ihren Pferden.

Aber vielleicht kommst auch du irgendwann an den Punkt, an dem du sagst: Jetzt will ich es ganz genau wissen.

Mal ehrlich: Wie ernst meinst du es mit deinem Hobby?

Der Ablauf ist doch bei jedem Hobby so: Wir steigen ein, haben Spaß an der Sache, werden mit der Zeit immer wieder ein wenig besser. Und irgendwann kommt man an einen Punkt, an dem es nicht mehr so richtig weitergeht oder Verständnisschwierigkeiten auftauchen. Und man merkt: Man kann schon ganz schön viel, aber da sind immer welche, die auf einem ganz anderen Niveau unterwegs sind.

Das ist zum einen faszinierend, denn man kann von diesen begnadeten Pferdemenschen ganz viel lernen. Es ist aber auch frustrierend, denn man fragt sich natürlich: Wie machen die das? Was haben die, was ich nicht habe?

Wenn du dich dann mal ein wenig mit den Hintergründen beschäftigst, wirst du feststellen, dass der Unterschied meist ein ganz tiefes Basiswissen und Pferdeverständnis ist, das weit über das hinausgeht, was man beispielsweise beim Reiten so braucht. Und das natürlich kombiniert mit viel Erfahrung und viel Praxis mit dem Pferd.

Nicht jede Wissensquelle bringt dich weiter

Vielleicht bist auch du jetzt an dem Punkt, an dem du sehr viel mehr über Pferde lernen willst. Und sie verstehen willst. Wie sie ticken, was sie wann warum tun, was man von ihnen erwarten kann und was man besser lassen sollte.

Dieses Wissen kannst du aus verschiedenen Quellen bekommen. Aus Büchern zum Beispiel. Oder aus Fachzeitschriften, vor allem dann, wenn dich auch aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse interessieren. Und im Internet findet man natürlich auch eine Menge.

Doch meist merkt man dann schnell, dass vieles irgendwie interessant ist, man aber oft nicht versteht, wo denn nun der Bezug zur Praxis ist. Oder man sieht zwar den Bezug zur Praxis, weiß aber nicht, wie man das eben Gelesene denn nun wirklich konkret umsetzt.

Pferdewissen wächst, wenn man es teilt

Wenn du versuchst, von deinem aktuellen Wissensstand aus weiterzukommen, wirst wahrscheinlich auch du feststellen, dass es wenige wirklich interessante Angebote gibt. Ein persönlicher Coach wäre eine Möglichkeit, aber den muss man erst mal finden und ihn sich leisten können. Es gibt natürlich auch Online-Kurse, aber da fehlt dann meist wieder die praktische Komponente.

Und hier kommen bei vielen die Lehrgänge der AKA ins Spiel. Früher oder später wird man wahrscheinlich über diese Kurse nachdenken, wenn man es ernst meint. Das erklärt auch, warum wir viele Teilnehmer haben, die aus dem Hobbybereich kommen und für die Pferde auch ein Hobby bleiben sollen.

Die Welt mit den Augen des Pferdes sehen

Der Grundgedanke bei unseren Lehrgängen ist, dass wir dich in die Lage versetzen, die Welt mit den Augen der Pferde zu sehen. Wir nennen das die pferdekonzentrische Perspektive.

Der Gedanke dahinter: Viele Unklarheiten und Konflikte zwischen Mensch und Pferd entstehen allein dadurch, dass wir nicht verstehen, wie das Pferd seine Umwelt und uns wahrnimmt. Wie es untereinander und mit uns kommuniziert, was sein Antrieb ist, Dinge zu tun und was es nicht mag.

Nenne es das Erlernen der Pferdesprache, nenne es Pferdekommunikation, immer geht es darum, sich ins Pferd hineinzuversetzen und aus dieser Perspektive einen ganz neuen Zugang zum Pferdesport oder Pferdehobby zu finden.

Was unsere Lehrgänge zudem unterscheidet – und was für viele Teilnehmer ein ganz wichtiger Faktor ist – das ist der wissenschaftliche Hintergrund, der so aufbereitet ist, dass man ihn direkt für die praktische Arbeit nutzen kann. Andrea Kutsch und ihre Mitarbeiterinnen halten sich dafür über Fachzeitschriften, Kongresse, Seminare und im persönlichen Austausch mit Pferdeprofis und Wissenschaftlern weltweit auf dem Laufenden und verdichten dann neue Erkenntnisse so, dass das Verhältnis zwischen Neuigkeitswert, Praxisrelevanz und Zeitaufwand für alle Kursteilnehmer optimal ist.

Gerade das Verständnis der wissenschaftlichen Hintergründe macht einen großen Unterschied für deinen eigenen Umgang mit Pferden. Immer wieder berichten Teilnehmer, dass ihnen plötzlich ganz vieles klar wird, so als ob ein lange fehlender Puzzlestein zu einem Gesamtbild endlich hinzugefügt wird.

Die Praxis macht den Unterschied

Mindestens genauso wichtig wie die theoretischen Grundlagen sind für uns das praktische Umsetzen des Gelernten. Deshalb sind die kostenlosen Praxisphasen ein wichtiger Bestandteil der Lehrgänge.

Erst in der selbst praktizierten Bodenarbeit, beim Longieren oder beim Zureiten wird man persönlich verstehen, wie sich Theorie und Praxis logisch verzahnen. Für viele sind das ganz tolle, unvergessliche Momente, die ihr ganzes künftiges Pferdeleben ändern.

Was du aus deinem Pferdewissen machst, entscheidest du

Wenn du dich entscheidest, dass Pferde für dich ein Hobby bleiben sollen, dann genießt du einfach dein enormes Wissen und freust dich, dass du helfen kannst, wenn in deinem Stall oder in der Umgebung Probleme auftauchen. Das bringt dir nicht nur Anerkennung, du wirst auch merken, wie viel Spaß es macht, wenn man sein Wissen teilen und andere unterstützen kann.

Manche planen dagegen neu, wenn sie den kompletten Lehrgang der AKA absolviert haben. Denn mit ihrem geballten praxisnahen Wissen gehören sie ab dem Moment zu den gefragten Profis auf dem Pferdemarkt.

Und dann kann man ja vielleicht doch mal drüber nachdenken, sein Hobby zum Beruf zu machen. Denn noch immer gilt: Wähle einen Beruf, den du liebst, und du brauchst keinen Tag in deinem Leben mehr zu arbeiten 😉


 

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